Das Betriebssystem Mac OS X Lion
Das Mac OS X Lion (oder auch Mac OS X v.10.7) ist die neueste Version des Betriebssystems von Apple Inc. Das Betriebssystem wurde am 20. Juli 2011 veröffentlicht. Im Rahmen einer Produktpräsentation wurde es schon im Oktober 2010 das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Mac App Store
Die Einführung von Bedienelementen für sogenannte Post PC Geräte wird als eine der wichtigsten Neuerungen gesehen. Ebenso wurde der Mac App Store in das Betriebssystem integriert. Erworben kann das Betriebssystem über den Mac App Store werden. Für diese Update mittels Download vom App Store muss mindestens das Betriebssystem OS X v10.6.6 Snow Leopard vorhanden sein. Es handelt sich hierbei um ein kostenpflichtiges Upgrade. Zusätzlich dazu gibt es seit Mitte August das Betriebssystem auf einem USB Speicher für einen höheren Preis.
In den ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung wurde das neue X Lion mehr als eine Million Mal vom Server heruntergeladen. Für die Kunden, die nach dem 6. Juni 2011 einen Mac mit dem Mac OS X 10.6 gekauft haben, bietet Apple ein kostenloses Update an.
Allgemeine Voraussetzungen für eine Installation
Ein Mac mit mindestens Intel Core 2 Duo
Mindestens 2 GB Arbeitsspeicher
Mindestens das Betriebssystem OS X 10.6.6, empfohlen wird jedoch 10.6.8.
Mindestens 7 GB freier Speicherplatz.
Eine Auswahl wichtiger Neuerungen bzw. Änderungen
1. Das Adressbuch verfügt über eine neu gestaltete Oberfläche. Der Datenabgleich mit Yahoo! Konten wird unterstützt und die Verlinkung zu sozialen Netzwerken wurde ermöglicht.
2. Die gemeinsame Nutzung und Verbreitung von Dateien über Wi-Fi mittels AirDrop.
3. Auto Save sichert in unterstützten Programmen die Dateien automatisch.
4. Die Bedienungshilfen wurden grundlegend verbessert.
5. Das Boot Camp bietet keine Unterstützung für Windows Neuinstallationen, die vorhandenen Installationen werden jedoch weiterhin unterstützt.
6. Eine neue Version von FileVault2 ermöglicht eine Full Disk Encryption und unterstützt auch externe Festplatten.
7. Die Finder Oberfläche wurde überarbeitet.
8. iChat unterstützt den Yahoo! Messenger und erlaubt das Hinzufügen von weiteren Chat Diensten.
9. Das Launchpad hilft bei der Auswahl und dem Starten von Programmen.
10. Der Mac App Store wurde fest integriert und besitzt einen erweiterten Funktionsumfang.
11. Die Oberfläche von Mail 5 wurde neu gestaltet und orientiert sich am Email Programm des iPads.
12. Photo Booth verfügt über neue Effekte und eine Gesichtserkennung.
13. Der Profile Manager ermöglicht eine profilbasierte Verwaltung der iOS Geräte.
14. Recovery HD ermöglicht die Neuinstallation ohne eine separate Rettungsdisk. Die Recovery HD wird auch Wiederherstellungspartition genannt.
15. Resume ermöglicht die Wiederherstellung von Programmen nach einem Neustart.
16. Safari WebKit2 wird unterstützt.
17. Im System ist ein Vollbildmodus integriert und wird vom Großteil der mitgelieferten Programme auch unterstützt.
Nicht mehr unterstützt werden zum Beispiel die Mediencenter Oberfläche Front Row, eine vorinstallierte Java Laufzeitumgebung und die Emulationssoftware Rosetta. Ebenso keine Unterstützung gibt es für Tomcat und den QuickTime Streaming Server. Über Umwege nachträglich installieren lässt sich bei Bedarf iSync. MySQL wurde in der Servervariante durch PostgreSQL ersetzt.
Eine Auswahl an mitgelieferten Programmen
Das neue X Lion Betriebssystem beinhaltet ein Adressbuch, iCal, iChat, DVD Player, iTunes, Lexikon, Safari und unterstützt zum Beispiel Bluetooth Datenaustausch, Podcast Aufzeichnungen und einen Podcast Publisher.
Foto: Leonardo Formaro
MehrVergleich zwischen Windows Vista und Windows 7
Das Unternehmen Microsoft spricht bei “Windows 7″ vom “besten Windows aller Zeiten”. Viele Tester sprechen nur von einer gelungenen Erweiterung von “Windows Vista”. Die neue Version des meist genutzten Betriebssystems der Welt, wird mit vielen gelungenen Neuerungen ausgeliefert.
Von einem sogenannten “Update” gegenüber Windows Vista zu sprechen ist nicht gerechtfertigt, da sich doch viele Funktionen und die Benutzeroberfläche von “Windows 7″ grundlegend vom Vorgänger unterscheiden.
Windows 7 als OEM Version
Wie sein Vorgänger Windows Vista, und auch fast alle anderen Windows Versionen, wird Windows 7 als OEM Version (Erstausrüster) auf den PCs und Notebooks angeboten. Der volle Funktionsumfang wird auch hier erst nach zahlreichen Updates oder Upgrades möglich sein. Einige neue Applikationen und Änderungen sind aber schon beim ersten Start des neuen Betriebssystems verfügbar.
Konfiguration der Benutzerkonten in Windows 7
Benutzerkonten ermöglichen mehreren Personen die individuelle Nutzung eines PCs. Jeder Benutzer hat persönlichen Zugriff auf eigene Daten und Einstellungen. Durch das Zuweisen von Kontotypen verändern sich die Zugriffsrechte auf die Programme des Computers.
Wie schon in Windows Vista können auch in Windows 7 die Benutzerkonten problemlos konfiguriert und auf jeden einzelnen Nutzer des PCs eingestellt werden. Dies ist bei Windows 7 jetzt mit einem einfachen Schieberegler möglich. Die Steuerung kann jetzt in mehrere Stufen unterteilt werden.
Windows 7 mit neuer Taskleiste
Basiert die Taskleiste von “Windows Vista” noch auf dem Vorgänger “Windows XP”, ähnelt die Taskleiste der Windows 7 Oberfläche eher der, von MacOS, dem Betriebssystem von Apple. Programmverknüpfungen können direkt in der Leiste abgelegt werden. Dies erhöht die Übersicht und ist platzsparend.
Die Taskleiste kann jetzt über ein Icon aufgerufen werden. Selbst einzelne Listen die öfter benötigt werden können bei Windows 7 jetzt in der Taskleiste integriert werden. Dies ermöglicht ein schnelles Öffnen, oder das Wechseln in bereits geöffneten Anwendungen und Programmen.
Programme lassen sich, gegenüber Windows Vista, gruppieren und unter einem Icon auf der Startseite hinterlegen. Wird mit der Maus über das Icon gefahren öffnet sich die Gruppe, und die hinterlegten Anwendungen, werden ähnlich einer “Slideshow”, sichtbar und wählbar.
Diese Funktionen kommen besonders Notebook-Benutzern zu Gute. Die nicht verwendeten Anwendungen oder Programme werden aus dem Arbeitsprozess genommen. So wird eine längere Akku-Laufzeit erreicht. Im sogenannten IDLE-Modus, dem Ruhezustand, werden keine Hintergrundprogramme gestartet.
Windows 7 ist detaillierter als Windows Vista
Für Anwender die Applikationen, ähnlich denen der neuen Smart-Phone Generation, bevorzugen, ist das Betriebssystem Windows 7 eine willkommene Neuerung. Von einem guten Update, auf Grund der neuen Details, zu sprechen ist deshalb nicht gerechtfertigt. Die Version Windows Vista ist doch eher am Vorgänger Windows XP ausgerichtet. Beide Versionen lassen sich übrigens im Windows XP Modus konfigurieren. Wird die Windows 7 Version im “XP-Modus” ausgeführt, sind die neuen Funktionen nicht verfügbar.
Windows 7 wird sich nach dem abstellen der üblichen “Kinderkrankheiten” ebenso etablieren wie seine Vorgänger. Auch bei Windows XP wurden die Stabilität und die einfachere Handhabung erst durch die Einführung der sogenannten “Service-Packs” erreicht.
Die Windows Versionen wurden nach ihrer Einführung in den 1990er Jahren ständig weiter entwickelt und dem neuesten Stand angeglichen. Windows Microsoft ist Erstausstatter mit einem Marktanteil von über 92 %.
Foto: frankoppermann – Fotolia
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